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Titel: Die 13 Tage nach der Hinrichtung
Roman
Autor: Felix H. Bendig
ISBN: 9783837014327
Seitenzahl: 268
Ladenpreis: 17,50 Euro
Klappentext:
Dies ist die Geschichte des Reporters Winfried Regenstein, der im Strudel des beruflichen, gesellschaftlichen und gesundheitlichen Abstiegs in unverhoffte Versuchung gerät. Als er eines Nachts aus seiner Stammkneipe kommt, wird er unfreiwillig Zeuge einer rituellen Hinrichtung. Anstatt Hilfe zu holen, fotografiert er das unheimliche Szenario. Wie in Trance drückt er immer wieder auf den Auslöser seiner Kamera und löst damit zugleich eine dramatische Wende in seinem Leben aus. In den darauf folgenden 13 Tagen geht er durch eine Hölle.

Titel: HANS-JOACHIM UND BRIGITTE
Der Schatz der Geldfälscherbande

Autor: Felix H. Bendig
ISBN: 9783837030297
Seitenzahl: 172
Ladenpreis: 11,50 Euro
Klappentext:
Der silberne Anhänger am Halsband eines kleinen Kätzchens enthält ein großes Geheimnis. Zwei unheimliche Gestalten platzen mitten in eine Geburtstagsparty und bedrohen Brigitte, die Tochter auf Hof Weisenfeld. Eine Scheune brennt, eine nächtliche Befreiungsaktion... Und dabei wollte Hans-Joachim doch nur auf dem Hof arbeiten, um sich in den Ferien etwas Geld zu verdienen. Jetzt aber war nur eines wichtig: Er musste Brigitte beschützen und den unheimlichen Vorgängen auf Hof Weisenfeld nachgehen.
Titel: Todsicher, Isolde!
Erzählungen
Autor: Felix H. Bendig
ISBN: 9783837030396
Seitenzahl: 80
Ladenpreis: 9,50 Euro
Klappentext:
Seite 4: Todsicher, Isolde!
Seite 13: Sing noch einmal von Avezzano!
Seite 18: Die Herausforderung
Seite 28: Lass uns reden, Willi!
Seite 38: Christinchen
Seite 48: Ein Denkmal für Mohrchen
Seite 54: Unternehmergeist
Seite 57: ER - Versuch eines Nachrufs
Seite 71: Der Ausflug

Leseprobe
aus dem Kapitel
Zwölfter Tag

Regenstein umfaßte das Glas und hob es fast feierlich empor.
"Verzeiht mir, ich habe über euch Unglück und Schmerz gebracht. Paß gut auf den Hund auf, Natascha. Und du Marthachen, urteile nicht so streng über mich. Ich werde unser allmorgendliches Frühstück vermissen. Und erst du Agnes. Für mich zählen nur unsere glücklichen Jahre. Ich wollte, ich könnte mit dir noch einmal von vorn beginnen. Aber was geschehen ist, kann ich nicht rückgängig machen..."
Regenstein kippte den Kognak, schluckte. Im Gegensatz zu früher spürte er kein Brennen in der Speiseröhre. Was sollte auch brennen? Er war schon innerlich ausgebrannt. Der Schmerz hatte schon einen Punkt erreicht, wo alles ins Gegenteil umschlug. Alles war gefühllos, taub, abgestorben. Oder war er vielleicht schon tot und wußte es nur nicht? Was war das aber noch für ein zäher, grausamer Rest, der ihn am Leben hielt und quälte? Wer forderte von ihm, dass er sich quälte, sein Gehirn marterte, sich zwischen Zweifel und Hoffen zerfleischte? Hatte er nicht das Recht der freien Entscheidung, wann und wo alles ein Ende haben sollte?
Er stand auf. Langsam lenkte er seine Schritte auf Agnes´ Kommode zu, zog die untere Schublade heraus. Seine Hand tastete über ihre Wasche. Ganz unten lag die Pistole. Sie war nie benutzt worden, aber immer geladen. Der metallene Griff fühlte sich kalt an. Er nahm die kleine Waffe in seine Rechte und ging ohne Hast zu seinem Sessel zurück. Unendlich vorsichtig legte er die Damenpistole neben sein Glas und schenkte erneut ein. Es war schon so dunkel im Zimmer, dass er etwas vorbei goss. Aber es störte ihn nicht. Erneut griff er zum Glas und stürzte den ganzen Inhalt ohne Zögern in sich hinein. Kein Brennen. Er nickte zufrieden.
Alles war plötzlich so leicht, so einfach geworden.
Es ist genug, Winfried Regenstein! Machs kurz. Du hast doch nie lange Abschiedsszenen gemocht.
Er nahm die kleine Pistole behutsam in die Hand, lehnte sich im Sessel zurück und legte den kurzen Lauf gegen seine rechte Schläfe an. Ich bin schon tot, redete er sich ein. Das hier ist nur ein kleiner Rest, der noch erledigt werden muß. Sein Zeigefinder ertastete prüfend den Abzug. Er schloß die Augen, atmete tief ein und drückte ab. Mit dem lauten Knall fuhr zugleich ein glühender Strahl durch seinen Kopf, der seinen Körper augenblicklich in eine Finsternis katapultierte.
"Agnes", schrie er, "Agnes!!" Aber seine Stimme verhallte in der unendlichen Schwärze des Raumes.

Leseprobe
aus dem Kapitel
Opas Taktik und Brigittes List

"Opa! Sie kommen über den Hof, direkt auf das Wohnhaus zu..."
"Dann los!" Opa drückte mit der Handkante alle fünf Schalter auf einmal hinunter. Die Sirene schwoll für Sekunden an. Dann war es wieder still.
"Du hast jetzt den Strom ausgeschaltet, Opa. Die Alarmanlage braucht Strom!!"
"Du hast Recht, Biggy." Opa kippte alle Schalter wieder zurück. "Ich teste jetzt jeden Schalter einzeln."
"Beeile dich, Opa, sie sind schon unten. Ich glaube, in der Küche."
Opas Hände begannen zu zittern.
"Ich will nicht, dass sie heraufkommen", sagte er mit einer Stimme, die Brigitte nicht wiedererkannte. "Ich will nicht, dass sie dir etwas antun... - Biggy?"
"Ja, Opa?"
"Mach mal meinen Kühlschrank auf. Da ist eine Flasche mit Olivenöl drin."
Brigitte öffnete hastig den kleinen Eisschrank.
"Da ist nur eine Schnapsflasche..."
"Es ist nicht immer drin, was draufsteht. Nimm sie heraus. Wenn die Männer heraufkommen, gieß das Öl über die Treppe."
"Hallo! Ist da oben jemand?" Brigitte erschrak. Das war der Riese mit der Baßstimme.
"Haaaaalloooo...."
Brigitte schloß für Sekunden die Augen und zwang sich zur Ruhe. Dann riß sie mit einem Ruck die Tür auf und humpelte zur Treppe.

Online-Autorenlesung. Hier eine Leseprobe aus dem obigem Buch mit musikalischer Unterhaltung von Donald (USA) und Hakan (Türkei). Der Anhänger am Halsaband eines Kätzchens birgt ein großes Geheimnis. Der Kinderkrimi "Hans-Joachim und Brigitte - Der Schatz der Fälscherbande - ist für Kinder von 10 bis 13 Jahren geeignet.